| Home | Gästebuch | Forum  | Kontakt |

Casto-Elrico vom Salzkammergut
                                 Aktuelles  |  Rasse  |  Verein  |  Richtlinien  |  Welpen  |  Zucht  |  Veranstaltungen  |  Links  |  Shop

  
 

 
  WELPEN
   

 
 
> Vor dem Kauf
 > Wichtig
 > Welpenvermittlung
 

 

 

Worauf es beim Welpen ankommt

Ein guter Züchter führt umfangreiche Aufzeichnungen über den Zustand der Zuchthündin und der Welpen. Dadurch entgeht ihm keine ungewollte Veränderung. Auch wird er den Ernährungszustand der Welpen durch wiegen täglich kontrollieren. Sogar die Ausscheidungen wird er genau registrieren, denn eine Darmstörung kann bei einem Welpen ungeahnte Probleme hervorrufen. Das Gesäuge der Mutterhündin darf nicht entzündet sein und  muss genügend Milch haben. Auf einen einfachen Nenner gebracht: Geht es der Hündin gut, dann geht es auch den Welpen gut.

Ab dem 12. Tag spricht man bei den Welpen von der zweiten Geburt. Dann da öffnen sich die Augen und die Ohren und die Kleinen nehmen mit einem Male die Umwelt bewusst wahr. Ab jetzt kommt die wichtigste Zeit im ganzen Hundeleben. Denn alle Erfahrungen, die die Kleinen ab jetzt machen, prägen sich für das ganze spätere Leben ein. deshalb spricht man auch von der Prägephase.

Bis zum 6. Lebensmonat durchläuft der Welpe jetzt die verschiedenen Entwicklungsphasen, in denen er vor allen Verhaltensmuster lernt. Jede positive, aber auch jede negative Erfahrung brennt sich unwiderruflich in seinem "Speicher" ein. Da der Kleine aber ein braver Familien- und Begleithund werden soll, achten sie genau darauf, dass er möglichst nur positive Erfahrungen sammelt. 

Ganz wichtig ist natürlich der Kontakt zu Menschen. Fehlen positive Erfahrungen, dann wird er sein ganzes Leben furchtsam oder scheu reagieren, wenn ihm eine Person zu nahe kommt. Die Furcht vor Menschen kann sogar in schlimmsten Fällen in Aggression umschlagen, besonders wenn er in die enge getrieben wird und keine Fluchtmöglichkeit sieht. Doch wenn er gelernt hat mit Menschen umzugehen und sie einzuschätzen gelernt hat, bringt ihn so leicht nichts mehr aus der Fassung. Nicht einmal kleine Kinder, die mit ihren Fingern seine Nasenlöcher erkunden!

Ab der vierten, fünften Woche muss er Kleine raus aus dem Wurflager und seine Umgebung erkunden. Dabei sollte er Bekanntschaft mit möglichst vielen neuen Gerüchen und Geräuschen machen. Deshalb ist im WSÖ ein ausreichender Auslauf für die Kleinen dem Züchter vorgeschrieben.

Nach etwa acht bis zehn Wochen werden die Welpen ihr Zuhause verlassen und zu ihren neuen Besitzern kommen. Jetzt muss er tätowiert (oder gechipt) und entwurmt sein. Wenn der Züchter jetzt Ausreden gebraucht, dann hat er wohl zu sehr auf seinen Geldbeutel oder seinen gewinn geschaut. Sie tun gut daran sofort kehrt zu machen und die Finger davon zu lassen. Wer weiß, ob die Kleinen bis dahin die notwendigen Impfungen und ärztlichen Kontrollen erfahren haben. Und wenn nicht, ist die Gefahr sehr groß, dass ein Vielfaches des Kaufpreises an Tierarztkosten auf Sie zukommen.

 

 

Optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Webdesign by Kurt H. Steindl.